Artikel-Schlagworte: „Netzwerkkasse“
Auf eintausendfünfhundert Quadratmetern haben Forscher im Ruhrgebiet vier Musterräume eines Hotels eingerichtet. Interessierte Bürger können die Räume testen und eine Beurteilung abgeben. Mit den Resultaten soll laut Aussage der Forscher ein Hotelstandard für die Zukunft entwickelt werden. Was in den nächsten Jahren aus dem Projekt werden wird, muss dann entschieden werden, wenn die Forschungsreihe beendet ist. Bis das Hotel der Zukunft definiert ist, werden Gäste mit den Hotels und deren Angeboten vorlieb nehmen, die da sind. Und die sind eigentlich auch gar nicht so schlecht. Da sich aber die Ansprüche und Erwartungen ändern, kann auch der heutige Topstandard irgendwann nicht mehr ausreichen. Aber nicht nur die sichtbare Einrichtung zeichnet für den Erfolg eines Hotelbetriebes verantwortlich. Auch die technische Ausstattung des Hotels mit guter Kücheneinrichtung, TV und Telefon/Internet in den Gästezimmern sowie ein gut sortiertes Angebot im Hotelrestaurant ist ein äußerst wichtiger Erfolgsfaktor. Auch eine moderne Kasse trägt maßgeblich dazu bei, dass ein Hotel insbesondere den betriebswirtschaftlichen Verwaltungsbereich ordentlich verbuchen und verarbeiten kann. Weitestgehend diskret und kaum erkennbar installiert, ist vom Kassensystem für den Gast meist nicht viel zu sehen. Ein Kassen-Modul mit Bildschirm, Tastatur und Touchscreen-Bedienung ist an der Rezeption installiert, wo zunächst bei Ankunft der Gäste das Einchecken vorgenommen wird. Auch die Rechnungsstellung bei der Abreise der Gäste wird hier vorgenommen. Hotelrestaurants sind häufig mit mobilen Kassensystemen ausgestattet, die den Gästen die Wartezeit verkürzen und den Mitarbeitern viele Wege ersparen. Auch Kellnerrufsysteme können hier im Einsatz sein, was zusätzliche Diskretion bietet und zusätzliche Zeit- und Wegeeinsparungen bringen. Bestellungen können über die mobilen Kassen natürlich auch in die Hotel-Kassensoftware übermittelt werden, da Hotel und Restaurant in aller Regel auch eine gemeinsame Kassensoftware nutzen. Weitere Kassen-Einheiten können in der Wellness-Oase des Hotels zum Einsatz kommen. Selbst ein Souvenirshop kann mit Kassen des Hotel-Kassensystems ausgestattet werden. Insbesondere dann, wenn dieser Laden auch vom Hotel selbst geführt wird. Eine Netzwerkkasse oder eine netzwerkfähige Registrierkasse ist dann unverzichtbar, damit sämtliche Verkäufe zeitnah betriebswirtschaftlich verarbeitet werden können. Meist sieht das Hotelkonzept vor, dass nicht nur Hotelgäste das Hotelrestaurant oder den Wellness-Bereich nutzen können, sondern dass auch externe Gäste willkommen sind. Dafür ist es natürlich notwendig, dass die im Unternehmen eingesetzten Kassen über die Kassensoftware in der Lage sind, Hotelgäste insgesamt oder auf Wunsch auch mit separaten Rechnungen abzurechnen, ebenso wie externe Gäste eben auch gesonderte Abrechnungen bekommen. Da viele Buchungen im Kassensystem im Hintergrund passieren ist es wahrscheinlich, dass kaum ein Gast weiß oder erfährt, dass Kassensysteme auch die Option besitzen, als Zeiterfassungssystem für Arbeitszeiten zu dienen oder auch sämtliche Warenbewegungen von der Bestellung an zu verfolgen.
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Gruppenreisen sind Reisen, an welchen eine mittlere bis größere Anzahl Personen als geschlossene Gruppe teilnimmt. Ein besonderes Charakteristikum einer Gruppenreise ist in aller Regel die Teilnahme aller Mitfahrenden am ganzen Reiseprogramm. Jeder einzelne Reisende wird gelegentlich sein eigenes Interesse zugunsten der Gruppeninteressen zurückstellen (müssen). Die Zeitflexibilität für jeden einzelnen ist nicht so gewährleistet wie bei einer Individualreise. Typische Verkehrsmittel für eine Gruppenreise sind der Bus und das Flugzeug. Es gibt keine allgemeingültige Definition für die Mindestgröße, die eine Gruppe für eine Gruppenreise bestimmt. Aufgrund internationaler Handhabungen spricht man aber allgemein ab 15 Personen von Gruppenreisen. Der wohl größte Vorteil von Gruppenreisen ist, dass sie meist sehr viel preisgünstiger sind als Individualreisen. So gewähren beispielsweise einige Hotels Gruppentarife, die die einzelne Übernachtung preiswerter werden lassen. Dies lässt sich natürlich kaum mit einer Registrierkasse verwalten, zumal (fast) alle Hotels Kassensysteme nutzen, die mit Registrierkassen nicht wirklich kompatibel sind. Das lässt sich seitens des Hotels natürlich über die Kassensoftware des genutzten Kassensystems formulieren. Das Hotel kann Übernachtungstarife definieren und in Datenbanken der Kassensoftware hinterlegen. Wenn dann der Veranstalter einer Gruppenreise wieder eine bestimmte Anzahl Übernachtungen bucht, kann das in der Kassensoftware gespeichert werden. Die jeweils definierten Preise können der jeweiligen Gruppe zugeordnet werden. So können auch für verschieden große Gruppen verschiedene Preiskategorien definiert werden. Ebenso kennt man es ja auch schon für die Buchung einer einzelnen Übernachtung, dass selbige im Einzelzimmer andere Preise hat als Übernachtungen im Doppelzimmer. So gewähren auch Museen und andere Besichtigungsmagnete Gruppentarife, die deutlich unter den Preisen für Einzelpersonen liegen. Im Museum findet man häufig einfache Registrierkassen, womit die Eintrittsgelder kassiert werden. Preise für Einzelpersonen werden ebenso über die Tastatur erfasst wie die für Gruppen. Jedoch handelt es sich um verschiedene Tarife, die dann über weitere Tasten zugeordnet werden können. So können auch bei der späteren Abrechnung alle Besucher anhand der Zuordnungen als Gruppe oder als Einzelgast erkannt werden. So können Museen auch mit Hilfe einer einfachen Registrierkasse immer nachvollziehen, ob mehr Einzelpersonen oder mehr Gruppen Interesse zeigen. Ein Museum und andere Sehenswürdigkeiten geben ihre Preise für Gruppen und Einzelpersonen häufig über ihren Internetauftritt bekannt. In Hotels und Restaurants bekommt man Gruppenpreise nur auf konkrete Anfragen hin genannt. Zwar haben Hotels und Restaurants auch ihre Gruppenpreise, sofern definiert und existent, ebenso wie die Preise für Einzelgäste in ihrer Kassensoftware hinterlegt. Aber die Bekanntgabe erfolgt nur in den seltensten Fällen bis eigentlich gar nicht über das Internet und andere Medien. Dafür ist das Kassensystem entsprechend programmiert, um diese Daten nur auf konkrete Nachfrage durch die Mitarbeiter des Hotels aufrufen zu lassen. Dass moderne Kassensysteme, Netzwerkkassen und auch netzwerkfähige Registrierkassen eben nicht nur Übernachtungen reservieren, buchen und kassieren können, ist ja nicht unbekannt. Aber vielleicht ist je bei manchem Anwender das Interesse geweckt, sich genauer zu informieren. Wer weiß, ob nicht in Kürze hier oder da eine neue Kasse genutzt wird.
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Die Region Stuttgart legt für 2008 eine gute Vorlage hin: es wurden mehr als 6,6Mio. Übernachtungen gezählt. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von satten 7 Prozent. Eine wesentliche Rolle dabei spielt wohl auch, dass die Neue Messe Stuttgart mit dem angegliederten Internationalen Congresscentrum Stuttgart ihren Betrieb aufgenommen hat. Gerade im Bereich um Messe- und Kongressgelände dürften sich auch einige Hotels niedergelassen haben. Diese bieten sicher Übernachtungen überwiegend für Messebesucher, Dienstreisende und Aussteller an. Ein Familienurlaub ist hier vermutlich eher nicht angesagt. Die Neue Messe Stuttgart befindet sich jedenfalls in einer der stärksten Wirtschaftsregionen in Europa. Und es handelt sich um einen bevorzugten Standort von Messen, Kongressen und Events, national wie international. Außerdem biete die Messe Stuttgart fantastische Möglichkeiten, weil sie europaweit das modernste Messegelände ist. Und auch die direkte Nähe zum Stuttgarter Flughafen ist da ein enormer Vorteil. Aber dass die Neue Messe Stuttgart auch Arbeitgeber ist und viele Jobs zu bieten hat, sogar jetzt zu Krisenzeiten, sollte nicht Thema dieses Textes werden. Jedenfalls wurden im vergangenen Jahr viel Hotels, Gasthöfe und Pensionen auch in den Landkreisen rund um Stuttgart, besonders in Messenähe, eröffnet. Denn zu Messezeiten ist die Frage nach Übernachtungsmöglichkeiten enorm gestiegen. Jedenfalls ist die Übernachtungszahl durchaus abhängig davon, ob es sich um Urlaubshotels handelt oder um Betriebe, die sich auf Geschäftsreisende spezialisiert haben. Aber Geschäftsreise hin, Urlaubsreise her: Ein Hotel benötigt in jedem Fall eine Kasse. Da wie in jedem Hotel eine Registrierkasse beileibe nicht ausreicht, wird in jedem Hotel ab einer bestimmten Größe ein branchenspezifisches Kassensystem genutzt werden. Moderne Kassensysteme, wie sie für Hotels von Kassenherstellern angeboten werden, bieten eine Vielzahl an Verwaltungsaufgaben an. Das wichtigste auch für eine Hotel- Kasse ist natürlich, dass Übernachtungen registriert, aufsummiert und kassiert werden. Aber ein Kassensystem oder auch eine Netzwerkkasse kann noch vieles mehr. Die Reservierung und Buchung über das Internet kann direkt in die Kassensoftware eingetragen werden. Damit sind die Daten des Gastes schon bei der Anreise verfügbar. Das spart natürlich viel Zeit beim Einchecken. Die Mitarbeiter des Housekeeping können mit mobilen Geräten ausgestattet sein, mit denen sie Entnahmen aus der Minibar des Gästezimmers erfassen und mit einem Funksignal oder an einer Basisstation in das Kassensystem übertragen. Mobile Kassen können natürlich auch im hoteleigenen Restaurant oder Bistro zum Einsatz kommen. Hier werden die Bestellungen parallel zur Küche und zur Kassensoftware übertragen. Desweiteren sind Kassensysteme und Netzwerkkasse in der Lage, der betrieblichen Buchhaltung zuzuarbeiten und auch die Einsatzplanung der Mitarbeiter zu unterstützen. Registrierkassen sind in Hotels eigentlich gar nicht mehr zu finden. Denn die Kassensoftware einer Registrierkasse ist für die Anforderungen im Hotelbetrieb in aller Regel nicht vorgesehen. Selbst eine netzwerkfähige Registrierkasse kann ich mir gerade nicht vorstellen, dass sie im Hotel zum Einsatz kommt, sondern eher im Handel, um eine Filiale eines Konzerns abzurechnen.
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